Deine Nacht Auf deinem Fahrrad spürst du den Fahrtwind und dein heißes Gesicht kühlt langsam ab.
Du lässt deinen Blick schweifen und während deine Beine in einem gleichmäßigen Tempo die Pedale treten, fällt dein Blick auf den Himmel, und du siehst wie er langsam Dunkel wird.
Wolken ziehen in dein Blickfeld und ein Lächeln huscht über dein Gesicht. Du schaust auf die Uhr: 17:30.
Um die Kurve, und noch ein Stück, dann bist du da. Du siehst die Bank an der Kreuzung, dort wo ein Weg in den Wald führt.
Dann stellst du dein Fahrrad ab und setzt dich. Die Stöpsel in die Ohren und den IPod an. Während du einige Ruhige, aber auch dunkle Klassik Stücke hörst, fällt dein Blick auf die FRAU.
Sie kommt langsam um die Kurve, schiebt ihren Kinderwagen und summt eine traurige Melodie.
Geheimnisvoll lächelnd ziehst du die Kapuze tiefer ins Gesicht. Die Schatten werden länger... Schon ist die FRAU und ihr KIND bei dir angekommen.
Du wirfst ihr ein Lächeln zu und schaust ihr in die Augen. Mit einem scheuen Blick, wie ein verängstigtes Kaninchen, geht sie an dir vorbei.
Dein Blick haftet an ihrem Hals. Dunkle Wolken schieben sich vor den Mond, es wird kalt.
Einsam steht der Kinderwagen auf der Straße, einige Blutstropfen, fallen leise auf den Asphalt. Es ist nun finster...
Am nächsten Morgen wird man im Wald, abseits der Wege zwei Leichen finden, eine FRAU und ein KIND...
Mir gefählts gut :'D